der Weg zur Handarbeit

 

... war mit mühseligem einfädeln und Spulen aufrollen an Mama's alter Nähmaschine- und zig maligen wieder auftrennen der genähten Nähte verbunden-

 ich hab's einfach nur verflucht und niemals nie Gedacht, dass ich das ganze mal wirklich gern und als Hobby praktiziere.

Da das Zwergnasenkind ein absolutes Spuckbaby war, einen dauerhaft nassen Hals hatte und ich irgendwann zu geizig war, die klassischen 3er Pack Lätzchen in den gänigen Modehäusern zu kaufen, hab ich mich an das Projekt 'selbst nähen' gewagt.

Nach unzähligen Halstüchern sind die klassischen Aladin-Pumphosen entstanden, die nicht nur super praktisch, sondern einfach nur unglaublich bequem und lässig für die kids sind. Da die Kindergrippe / Kindergarten die perfekte Plattform zum präsentieren meiner genähten Werke war und der Sohnemann täglich irgendetwas neues buntes um den Hals oder Hintern trug, dauerte es nicht lange und die ersten Anfragen und Aufträge flatterten herein.

Die ersten Stöffchen wurden gekauft, ein alte ausgehängte Tür wurde als Nähtisch umfunktioniert und die ersten Schnittmuster wurden entworfen und gezeichnet, da ich an den bereits fertigen standard Freebooks immer irgendwas auszusetzen hatte.

Ich fing an zu experimentieren, zu nähen und zu entwerfen uuuund siehe da- die Resonanz war super! Wer hätte das gedacht...

Das Sortiment ist stets gewachsen und die Kundenaufträge dahinter wurden immer verrückter.

Von 2 stöckigen Hängematten für Rattenkäfige, auf Hosen mit einem extra breiten und einem normalen Bein für den Gipsfuß, bis über spezeill angefertigte Täschchen und Babygeschenke.

Über die Jahre wurde das nähen für mich zum festen Bestandteil meines Alltags. Für mich ist das Werkeln mit den Stoffen wie für andere das puzzeln oder Mandala malen. Ich tauche ab, in meine ganz eigene Welt und verschwinde in meinem kunterbunten und kreativen Chaos und kann meiner Kreativität freien Lauf lassen.

über mich ...

Mein Name ist Lisa, 36-
Mama vom Mäxchen und Frauchen vom Schwabe.

Ich liebe es zu reisen- am liebsten alleine. Barfuß zu laufen und mich kreativ ausleben zu können.

Ich brauche viel Luft zum atmen, muss mich entfalten und frei sein können.

Die meiste Zeit des Tages versuche ich das Chaos in meinem Kopf zu ordnen-

höre viel Podcast und verbringe gern Zeit unterm Dach in meinem Nähzimmer oder im Garten bei meinen Seelen - Hühnern. 

Ich stehe ungern still, hab immer was zu tun, bin ständig am wuseln und versuche meine Hirngespinste irgendwie in die Tat umzusetzen, ob im eigenen Haus, im Garten oder an der Nähmaschine

Ich arbeite hauptberuflich in einer neurologischen Rehaklinik und versuche den Spagat zwischen Familienleben - Tieren - Haushalt -Arbeit und der Näherei gebacken zu kriegen.

Klappt meistens recht gut ;-) 

 

 

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